Regional miteinander wirken

Machergeist

Entwicklung geschieht mit den Menschen, nicht für sie. Und zwar dort, wo wir ihnen begegnen – weil sie im Alltag das Andere selbstwirksam weiterführen wollen.

Was Machergeist ist

Mehr als Umsetzen –
weniger als eine grosse Absicht

Machergeist ist ein Katalysator – ein unterstützendes Gefäss – für integratives Innovieren. Er nutzt Integrales Management als Denk- und Handlungsrahmen, nicht als Modell: Strukturen und Projekte werden in der stets wandelnden Gegenwart so gebaut und verantwortet, dass sie kooperativ im und aus dem Bestand wirken – weil Menschen sich auch mit Bewusstsein und Zeit befassen, nicht nur mit der Lösung.

Ausgangslage

Wenn das Handeln
an Gewicht verliert

KMU und regionale Akteure agieren zunehmend reaktiv – die äusseren Entwicklungen werden komplexer, schneller, als die inneren Kapazitäten mitwachsen können. Wo der 5-Jahresplan und das Vertrauen ins rein Mentale zur Gewohnheit werden, stützt sich Handlungskompetenz auf Studien, die aus der Vergangenheit lernen oder die Zukunft aus Mustern vorwegnehmen. Das eigentliche Handeln – das im Integralen stets gegenwärtig wirkt – verliert dabei an Gewicht. Und neue Lösungen laufen Gefahr, alte Muster erneut zu triggern, statt sie anzunehmen.

Wer

Im Für- und Miteinander –
Machergeist wirkt darin

Machergeist wirkt im gegenwärtigen Für- und Miteinander; im Wissen, dass Prägungen und Projektionen gegenwärtig leben. Sie können nostalgische Wurzeln schlagen oder ideologische Sehnsüchte ausbreiten. Alles ist ok. Für Machergeist sind das Bewusstsein, die Bedürfnisse und das Sein genauso wichtig wie die Lösung. Was keinen Raum in einem Moment einnimmt oder bekommt, zeigt sich als Schweigen, als Spannung oder an einer anderen Stelle. Machergeist mag Veränderung integrieren – und das nicht (nur) mit dem Skalpell.

Unterschiedliche Akteure – individuelle, selbständige und kollektive – machen den Machergeist in einer Region aus. Er wächst aus und mit vielfältig engagierten Menschen, die offen kooperieren und die Entwicklung nicht (nur) dem Zufall überlassen. Für die Quellenperson dieser Website und der aktuell dokumentierten Projekte und Ideen – Remo Rusca – geht es darum, dass Regionen zu schwarmintelligenten, funktionalen Räumen werden – weil die Strukturantworten dies auch (er)tragen.

Woher

Vom System, über Pionierfelder
zum Integrieren

Aus dem System will heissen: Die Quellenperson ist wirtschaftlich geprägt und hat sich früh auch über zivilgesellschaftliches, sportliches und politisches Engagement eingebracht. Pionierfelder sind über international führende Communities auf allen systemischen Ebenen, durch Projekte in der Praxis und Weiterbildungen vertieft worden. Das Integrieren – das Verbinden von System und Pionier – kam über die intensive Auseinandersetzung mit dem Integralen Management und der Auseinandersetzung mit der Kraft und den Hürden von Vertrauen, Wandel, Sicherheit und Angst.

Machergeist ist aus den Erfahrungen der Mitgründung von VillageOffice und dem Ort für Macher*innen gewachsen und von den dort gelernten und genutzten Ansätzen, erhaltenen Unterstützungen und realisierten Projekten geprägt worden. Dabei spielen ländliche Räume und das innovative Lichtensteig eine wesentliche Rolle. Ebenso zentral ist die Erkenntnis, dass Entwicklung im Alle und Wir beim Ich beginnt – und dass das Ego kein Feind ist und jedes menschliche Wesen okay ist. Die ersten Fragen dazu: Wie viel vom Selbst kennt ein Mensch von sich selbst bereits? Welche Ich-Anteile und Haltungen können bewusst eingesetzt werden?

Wohin

Bestehendes beleben,
statt zuzubauen

Im Macherzentrum Toggenburg – in das der «Ort für Macher*innen» integriert wurde – soll der Machergeist weiter aufleben, indem gemeinsam mit Partnern und Akteuren aus der Region ein Raum kuratiert wird, um bestehende – individuelle oder kollektive – Ressourcen in wertschöpfendes Potenzial zu wandeln. Die Haltung soll einen Raum für gegenwärtiges, kollektives und integratives Innovieren entlang von Wertschöpfungsketten oder funktionalen Räumen bekommen.

Projekte sollen kooperativ mit verorteten, autonomen Keimzellen starten, an denen bestehende Ressourcen in wertschöpfendes Potenzial verwandelt werden – nicht durch Zubauen, sondern indem Bestehendes mit durchdachter menschlicher Intelligenz und ihrem Potenzial sich entwickelt und entfaltet. Im Projekt Quartierauto ist es exemplarisch skizziert.

«Machen ist wie Wollen,
nur krasser!»

«Machen ist wie Wollen, nur krasser!» steht in der Innovationsszene oft für sich allein – bis klar wird, dass etwas wirklich Krasses nur mit einem Skalpell entsteht. Zu kleine Räume werden heute meist mit dem Skalpell durch Fusionen oder Zukäufe grösser und weniger durch strukturell durchdachte Anbauten oder Kooperationen. Weder ist stets das eine richtig noch das andere falsch. Was fehlt ist die vielfältige Öffnung der Möglichkeiten. Deshalb sind äussere Lern- und innerliche Entwicklungsreisen wichtig, die die Quellenperson seit 2020 mit den Corporate Rebels, dem Integralen Management und diverser Communities zu Haltung, (Selbst-)Mitgefühl, (Selbst-)Empathie und innerer Leiterschaft unternimmt.

Ein Gedankenexperiment: Stell dir vor, der «zu kleine Raum» liegt zwischen deinen Ohren. Verbindest du ihn kooperativ, kollaborativ oder fusionierend mit einem vergleichbaren Raum? Zwei der drei Wege kommen ohne Skalpell aus – sie gleichen einer Gipfeltour. Zu dieser lädt Machergeist ein.

Es geht um das Verbinden von Resilienz, Kreislauffähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Der Denk-, Fühl- und Handlungsrahmen des Integralen Managements öffnet dafür fünf Themenfelder:

Proaktives Handeln – dem Gesetzgeber einen Schritt voraus sein
Chancen früh erkennen – Marktverschiebungen erkennen, bevor sie zum Zwang werden
Adaptierte Geschäftsmodelle – Geschäftsmodelle frühzeitig weiterentwickeln
Gestärktes Marktprofil – Sichtbarkeit und Positionierung am Arbeitsmarkt
Erhöhte Resilienz – u.a. durch reduzierte Abhängigkeit von komplexen Lieferketten

Denn je weiter wir uns von den Menschen entfernen, für die wir gestalten, desto stärker entstehen Projektionen, Annahmen, Ideologien – oft mit bester Absicht, aber mit mehr Zufall als Kooperation es im Prozess entfalten kann.

Was Kooperation ausmacht, die Zufall integrieren kann:

Je klarer Kopf, Emotion, Aktion und Sein getrennt und verbunden werden können – als Mensch und in Beziehungen, die eine Kooperation tragen – desto eher entfaltet sich eine Kooperation. Dies, weil das Bilden von Gemeinschaft beim «Wer» und nicht beim «Why» beginnt. Das «Why» öffnet Möglichkeiten, was bei Ko-Kreation dienlich ist. Kooperation braucht ein gemeinsames Entwickeln auf Basis der Grundhaltung «Ich bin ok. Du bist ok.» und allem, was das Herz der Partizipationsdynamik (Vertrauen, Haltung, Quelle und Resonanz) beinhaltet.

K
Kopf
Verstehen, Denken, KI-Kompetenz. Orientierung im Wandel.
E
Emotion
Selbstwahrnehmung, Beziehungsfähigkeit, Resonanz.
A
Aktion
Authentisches Handeln. Kooperatives Gestalten wachsen und machen lassen.
S
Sein
Identität, Haltung, Sinn. Ist da. Darf freigelegt werden.
Drei Qualitäten
Ich und Du – als Spiegel für Kontakt, beginnt bei sich selbst
Den Ideen dienen, sodass sie für ein grösseres Ganzes umgesetzt werden
Der inneren und äusseren Bewegung von Menschen vertrauen

«Deshalb entweder konsequent loslassen oder im Kontakt mitwirken. Nicht als Experte, der weiss, wie es geht. Sondern als Mensch, der sich als Subjekt für Objektives einbringt.»

«Jede Kultur ist gut, weil sie sich aus dem vielfältig Schönen aller Menschen in einer Region zusammensetzt.»

Weissbuch lesen Alle! Alle! Kultur. ↗
Was & Wie

Formate kuratieren,
Prozesse leiten

Machergeist kuratiert und leitet gemeinschaftliche, integrative Formate und Projekte in Regionen, Branchen und Wertschöpfungsketten – mit Wirkung auf wirtschaftliche Kontexte und unter Einbezug unterschiedlicher Akteure.

Projektentwicklung und -leitung von NRP-Projekten, Konzeption und Moderation partizipativer und selbstorganisierter Formate, Eventorganisation, Netzwerkaufbau und -pflege sowie Interessensvertretung. Dazu: Coaching für integratives Innovieren und Kooperationen bei INOS.

Laufende und abgeschlossene Projekte → Machergeist NextGen in der Ideenbörse → Integrales Beraten und Begleiten →
Was Machergeist ausmacht

Systemebenen bewusst
trennen und verbinden

Machergeist ist aus pionierhaftem Wirken in VillageOffice, im Oberwallis, im Toggenburg, im Sarganserland und im Bieler Seeland geformt worden. Es trennt und verbindet drei Systemebenen und vertraut auf integrale Prozesse; in Projekten und im Leben.

🌍 Region
Auf dieser Ebene wird sichtbar, was Menschen mit ihrem Handeln in der äusseren Heimat bewegen, die für sie im Alltag und für ihre Beziehungen wesentlich ist. Nur sind viele heute relevanten Marktdynamiken so ausgelegt, dass sie weit weg Wirkungen entfachen. Mit bereits realisierten und in Umsetzung befindlichen Projekten und neuen Ideen dreht sich etwas.
zu Projekten → zu Ideen →
🏢 Organisation
In dieser Ebene entsteht die Wertschöpfung, die für Menschen relevant ist. Wenn sie bei der Arbeit wenige innovative und bewegende Strukturimpulse bekommen, ändert sich das Denken, Fühlen, Sein und damit das Handeln nicht. Deshalb verantworten Menschen in Führung mehr. In Gruppenreflexionen und verändernden Reisen wird die KEAS-Praxis gepflegt und geübt.
zu smartidentity →
🧠 Selbst
Auf dieser Ebene beginnt Veränderung. Was ich nicht verstehe, kann ich nicht verantworten. Mit verstehen ist nicht ein mentales Informieren gemeint, sondern ein transformierendes Schöpfen von Erkenntnis – ein Aha. Ein Moment, in dem sich ICH-Strukturen und -Identitäten verschieben und sich mehr von der menschlichen Essenz – dem Selbst – zeigen darf. Die KEAS-Praxis lebt.
zu smartidentity →
🧭 Orientierung
Weil Projekte und Ideen stets auch an strukturellen Gewohnheiten sich reiben, braucht es mehr und mehr Führungskräfte und Pioniere, die andere Strukturpraktiken anwenden und erleben; sich mitten in die Veränderung wagen. Wir teilen diverse Prozessbeschreibungen, Spielfeld-Logiken, Methodik-Mischungen aus (inter-)nationalen Erfahrungen als ersten Impuls.
zur Inspiration →
Gelingungsfaktoren

Was Machergeist in einer Region braucht

1

Machende Willkommenskultur

Akteure begleiten Vorhaben möglichst nah bei den Menschen.

2

Leadership Circles

Menschen, die regionale Wertschöpfung verantworten, lernen gemeinsam.

3

Coaching & OpenSpace

Offene Räume, echte Begegnung und gemeinsame Menschwerdung als Nahrung für kollektive Zuversicht.

In Umsetzung

Laufende Projekte

Machergeist aktiv involviert
Initiierend oder unterstützend – aktuell keine aktive Rolle
In Umsetzung

Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum – Pilotregion Toggenburg

Ein 4-jähriges NRP-Projekt koordiniert durch die OST – Ostschweizer Fachhochschulen, Energietal Toggenburg, Region Toggenburg und Macherzentrum (vertreten durch Machergeist). Zwölf Unternehmen bilden ein Reallabor-Projekt, das die Kreislaufwirtschaft umfassend thematisiert.

ost.ch/kreislaufwirtschaft →
In Umsetzung

Circular Economy Switzerland

Während zwei Jahren das Thema in die Region Ostschweiz bringen und prüfen, wie eine selbstwirksame Allianz erwachsen kann. Aus zwei Pionierprojekten entsteht ein Netzwerk, das Projekte macht, Coachings koordiniert und zirkuläre Innovation vorantreibt.

circular-economy-switzerland.ch →
In Umsetzung

Quartierauto im Städtli Lichtensteig

In Kooperation mit dem Macherzentrum wird ein Peugeot e-208 GT als «Shared Service» geteilt. Das Management verantwortet Machergeist. Im Zug dieser Initiative wurden zwei eLadegeräte installiert.

In Umsetzung

CEO-Circle Toggenburg

Seit Mitte 2024 treffen sich sechs geschäftsführende Personen auf einer gemeinsamen Reise nach innen – Persönlichkeitsentwicklung und kollegialer Austausch über Spannungen und Themen.

Initiierend/Unterstützend

Kompetenzen im digitalen Wandel bilden

Neben privatwirtschaftlichen Aktivitäten hat eine Konkretisierung von Metallraum & Machergeist den Social Media Kurs & Coaching mit Sugimoto Consulting in ein eigenes Produkt vom Macherzentrum überführt. Das Angebot wurde um KI erweitert.

macherzentrum.ch →
Initiierend/Unterstützend

Mini.Stadt-Strategie Lichtensteig

Im Rahmen der Standortförderung ist über die Aktivitäten von Stadtpräsident Mathias Müller, dem Gemeinderat, der Verwaltung und Beratenden ein Blumenstrauss von Aktivitäten entstanden, die zum Gewinn diverser Preise geführt haben. Wir haben initiierend bei den Schlüsselprojekten Macherzentrum (als Ideesponsor), Stadtufer (Aufbauprozess Genossenschaft), Innovationsprozess Hausbesitzer (heutiger Newsletter) und Weiterentwicklung Kalberhalle (Auffrischen & 1. Prototyp) mitgewirkt.

lichtensteig.ch/ministadt2025 →
Initiierend/Unterstützend

Kreativfabrik Toggenburg → Stadtufer

Der Auftrag lautete, den Käufer für eine leerstehende Fabrik aufzubauen. Für 8'000m² leerstehende Fläche übernahmen wir im Namen des Vereins Ort für Macher·innen die Co-Leitung. In zwei Teilprojekten wurde eine Genossenschaft gegründet und mit dem Projekt betraut.

stadtufer.ch →
Initiierend/Unterstützend

Vielfältige Akteure agieren neben- und miteinander

Ob es der regionale Entwicklungsträger, die Energie-Region oder privatrechtliche Akteure aus Kultur, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Tourismus und Verwaltung sind: Stets geht es um Klarheit im eigenen Wirken, dem vielfältigen Einbinden von Menschen mit Herz, Menschlichkeit und Fähigkeiten und auch um progressive Akteure, wie zukunft.bahnhof oder stadtufer.

toggenburg.ch →
Realisierte Projekte & Projektbeispiele

Was mit Machergeist bereits entstanden ist

Realisiert

VillageOffice

VillageOffice ist ein Social Entrepreneurship, das dezentrales Arbeiten in der ganzen Schweiz ermöglicht. Aus der frühen Pionierphase ist das schweizweite Coworking-Abo FLESK entstanden – ein Modell, das zum Gedeihen und Wachsen von vielfältigen Akteuren führen kann.

villageoffice.ch →
Realisiert

1. Tag der Macher·innen

Über den Verein Ort für Macher·innen wurde dieser Event organisiert. Das Netzwerk in der OST und LEGO Serious Play wurde aktiviert und mit Stiftungszuschüssen die Budgets der öffentlichen Hand reduziert. Heute ist OfM ins Macherzentrum integriert.

macherzentrum.ch →
Realisiert

Crowdfunding-Impuls

Sandro von wemakeit teilte mit Macher·innen aus Lichtensteig und Quarten im Rathaus für Kultur sein ganzes Wissen. Daraus entstand u.a. das erfolgreiche Crowdfunding für den Klangweg.

Crowdfunding Klangweg →
Realisiert

Pioniergeist Flums+

Für 8'000m² leerstehende Fläche wurden durch Ideen-Cafés, Coachings und Stammtische über 10 neue Ideen gefördert. Im Nachgang wurde das Bauprojekt in der Flumserei (flumserei.ch) an die Hand genommen.

Abschlussartikel →
Realisiert

Toggenburg: Aufbruch 2022!

Wie kann das Toggenburg aus der Corona-Krise ernten? Mit sieben Führungskräften haben Sabrina und Remo einen ausgedehnten Brown-Bag Lunch gestaltet. Daraus wurde die Diskussion um die 4-Tage-Woche konkret.

Tagblatt-Artikel →
Realisiert

Impuls zum Thema Fachkräfte

Lunch-Referat beim Arbeitgeberverband Toggenburg: «Fachkräftemangel – ja oder nein?»
Workshop mit rund 20 Unternehmensvertretern.
Daraus entstand eine selbstorganisierte HR-ERFA «Fachkräfte» der Unternehmen.
Update auf LinkedIn →
Realisiert

Prototyp-Workshop zur Spielfeld-Logik

Am 17. März 2022 trafen sich Vertreter·innen aus allen gesellschaftlichen Feldern in und um Lichtensteig. Daraus entstand ein Impuls für den Rat für Raumordnung des SECO und ein Bericht.

Spielfeld-Logik →
Realisiert

Bericht für das SECO zur Weiterentwicklung der NRP 2024+

Remo Rusca hat die Praxiserfahrungen mit alternativen Ansätzen zusammengefasst. Daraus sind die vier Management- und Weltbilder sowie die Spielfeld-Logik für regionale Ökosysteme entstanden.

Bericht einsehen →
Realisiert

Etablierung regionales Innovationsnetzwerk

In Kooperation mit dem regionalen Entwicklungsträger biel.bienne/seeland wurden wirtschaftliche, touristische und verwaltende Akteure zu einem NRP-Projekt zusammengebracht.

seeland-biel-bienne.ch →
Realisiert

Impulsanlass NRP-Fachstelle & KMU Waldenburgertal

Am 16.10.2025 fand der dritte Unternehmer-Treff zum Thema «Fachkräftemangel oder -chance?» bei der ORIS SA statt. Über 35 Unternehmer·innen. Murmelgruppen-Methodik mit Grossplakat, Einordnung und Impulse.

NRP-Fachstelle →
In Entwicklung

Reparisten-Gilde

Mitwirken

Was als Repairstadt bei einem Stammtisch von Susanne Stockhammer, Gemeinderat Reto Bühler und Gewerbepräsident Jürg Buff initiiert und im Juni 2025 mit einer Website lanciert wurde, bildet über bi-monatliche Treffen seinen inneren Kreis. Parallel laufen Abklärungen mit dem Kreislaufwirtschaftsprojekt, um Strukturen zu bilden und ein Mehr-Akteursprojekt entstehen zu lassen.

reparisten.ch →
Im Aufbau

Machergeist NextGen

Mitwirken

Abklärung, wie die Lehrzeit noch stärker zur Bildung von Gegenwartskompetenz und machenden Qualitäten genutzt werden kann. Aktuell wird über wirtschaftliche Netzwerke eine Bedürfnisabklärung durchgeführt, um das Themenfeld genauer beschreiben zu können. Absicht ist, dass ein Pilotprogramm mit einer Anzahl von Partnerbetrieben ab Sommer 2027 durchgeführt werden kann. Mit dem Verein Experimentierlabor, dem Verein Werkpark und der PHSG wurde bereits vorbereitend gesprochen.

61%
der Lernenden erleben psychische Probleme
25%
Lehrvertragsauflösungsquote CH
8–10
Partnerbetriebe im Pilotprogramm
2029
Peak Fachkräftemangel Schweiz

→ Über «Mitwirken»: 1-seitige Vorstellung anfordern oder als Firma den Fragebogen zur Bedürfnisabklärung anfragen.

Auf Pause

Energiegemeinschaften

Mitwirken

Im nationalen Booster wurde ein Projekt für selbstwirksame Energiegemeinschaften und das Erkunden von Transaktionskosten eingereicht. Wir sind in der zweiten Welle. Auch die Akteurin Energietal Toggenburg ist mit einem eigenen Projekt aktiv und treibt das Thema in der Breite und inhaltlichen Tiefe als Energie-Region im Toggenburg voran.

Auf Pause

Regionales Lebensmittel-Netzwerk

Mitwirken

Im Macherzentrum Toggenburg sind die Chääswelt Toggenburg und eine Weinhandlung von Selina Annen entstanden, die bald Mitten ins Städtli umzieht. Aus den Partnerunternehmen im Kreislaufwirtschaft-Projekt ist ein Bedürfnis nach einem regionalen Lebensmittel-Netzwerk entstanden, wobei auch die Netzwerke zu Projekten wie «Feld zu Tisch» (feldzutisch.ch), «100% Val Poschiavo» (valposchiavo.ch) und der IT-Plattform Loonity (loonity.com) – im Startup-Programm vom BLW – initiiert wurden.

Netzwerk Nahversorgung – Call 2026 →
Einladung

Du hast eine Idee?

Nicht konsumieren – mitwirken. Kontakt herstellen, bevor sich Annahmen verfestigen. Jede Idee, die hier landet, sucht Menschen, die mit ihr resonieren.

Eigene Idee einbringen
Eps20
Sebastian Klein · Blinkist, Neue Narrative, Philanthrop

Über Geld und Reich sein

Remo spricht mit Sebastian Klein, dem Gründer von Blinkist und Neue Narrative, über Geld und Reich sein. Rund ein Jahr später kam er auf Einladung von Jan Colruyt nach Lichtensteig.

▶ Auf Spotify hören →

Disclaimer: Eine integrative Position nimmt Prof. Dr. Heiko Kleve ein. Das Buch «Kraft der Generationen» durften wir rezensieren – Rezension auf LinkedIn →

Eps15
Dr. Hansruedi Zulliger · Unternehmer & Mäzen

Bewegtes Leben & die Stiftung «Drittes Millennium»

Remo spricht mit dem erfahrenen Unternehmer und Mäzen Dr. Hansruedi Zulliger über sein bewegtes Leben, als die Stiftung «Drittes Millennium» in Lichtensteig mit einer Ausstellung zu Gast war.

▶ Auf Spotify hören →
Eps11
Frederik Fischer, Henrik Boers, Angelina Eckert, Pascal Hüppi

Summer of Pioneers in Lichtensteig

Im zweiten PodTalk-Format spricht Remo mit vier Pionier·innen und dem Urheber vom Summer of Pioneers, als er als Gast für einen Sommer in Lichtensteig war.

▶ Auf Spotify hören →
Eps10
Mathias Müller · Stadtpräsident Lichtensteig, Kantonsrat

Engagierte Regionalpolitik & -entwicklung

Mathias Müller ist im Toggenburg die Quelle für eine engagierte und vielfältig machende Regionalpolitik. Remo spricht mit ihm über Entwicklung, Haltung und das Toggenburg.

▶ Auf Spotify hören →
Eps06
Tom van der Lubbe, Marcel Widmer, Antoinette Weibel, Mathias Müller, Robert Josef Stadler

Banken & Wandel – nach dem Niedergang der Credit Suisse

Eine Spezialfolge als Talk. Fünf Gäste diskutieren Banken & Wandel – weil der SBG-Arm der heutigen UBS seine Wurzeln u.a. in Lichtensteig hat.

▶ Auf Spotify hören →
Eps04
Philipp Schneider · Krone Mosnang AG

Gastgeber, Familienunternehmen, regionales Engagement

Der Gastgeber der Krone Mosnang AG führt das Familienunternehmen weiter und engagiert sich stark für Branche und Region. Gilde Restaurant, Seminarräume und 24h-Checkin Lodge.

▶ Auf Spotify hören →
Eps03
Marcel Widmer · AVM Innovation AG

Engineering, Selbstorganisation & Wachstum

Der Gründer der AVM Innovation AG bringt seine ganze Persönlichkeit ein und hat bereits vor bald 20 Jahren mit selbstorganisierten Prinzipien gearbeitet. In den drei Jahren seit der Aufnahme ist die AVM stark gewachsen.

▶ Auf Spotify hören →
Eps02
Matthias Zwyssig · Metallraum AG, MAXX Digital AG

Vollblut-Unternehmertum nah beim Kunden

Matthias macht alles im Handwerk etwas anders und doch nah beim Kunden. Rund drei Jahre nach der Aufnahme ist Matthias u.a. bei KMU-HSG in Weiterbildung.

▶ Auf Spotify hören →
Eps01
Bachelorstudenten OST Rapperswil-Jona · Raumplanung

Regionalpolitik und -entwicklung reflektiert

Im Rahmen eines Kurses der OST in Rapperswil-Jona wurden Regionalpolitik und Regionalentwicklung gemeinsam reflektiert. Hör rein.

▶ Auf Spotify hören →
Dabei sind bedeutend:
  1. 1. Die integrale Sicht – ein sauberes Trennen und Verbinden.
  2. 2. Das Pflegen vom «Du & Ich» – das sich miteinander Beziehen, um das Kooperieren zu verstärken. Dazu ist OpenSpace im ursprünglichen Sinne (nach Harrison Owen, mit z.B. 48h Dauer), ca. einmal pro Jahr wichtig. Quellenprinzipien spielen dabei eine wesentliche Rolle: nicht im Sinne von Macht, sondern von «einander hören» und «Erfahrung als innere Resonanz».
  3. 3. Das gemeinsame Arbeiten an Zielbildern und das Review dieser – mit z.B. agilen Methoden wie OKRs.
  4. 4. Führungserfahrung und das ge-mein-same Pflegen der vier Qualitäten vom Herz der Partizipationsdynamik (Vertrauen, Haltung, Quelle, Resonanz) – wie sie auch in der Community Haltung erweitern besprochen werden.
  5. 5. Das Raumhalten braucht andere Kompetenzen als Ko-Kreation. Hier wirken Liberating Structures (z.B. 1-2-4-all) und Art of Hosting dienlich.

Vieles ist auch aus dem wiederholten, kleinteiligen und unterschiedlichen Scheitern gewachsen – wie z.B. zu akzeptieren, dass ein Projekt konventionell strukturiert wird oder dass der Dialog und das wirkliche Beziehen nicht gepflegt wird, weil das konventionelle Machen noch irgendwie funktioniert, aber dann auch unerwartete, traurige Momente auf die Bühne trägt.

K
Kopf
Verstehen, Denken, KI-Kompetenz.
E
Emotion
Selbstwahrnehmung, Resonanz.
A
Aktion
Authentisches Handeln. Kooperatives Gestalten wachsen lassen.
S
Sein
Identität, Haltung, Sinn. Ist da. Darf freigelegt werden.

Was Kooperation ausmacht, die Zufall integrieren kann

Je klarer Kopf, Emotion, Aktion und Sein getrennt und verbunden werden können – als Mensch und in Beziehungen, die eine Kooperation tragen – desto eher entfaltet sich eine Kooperation. Dies, weil das Bilden von Gemeinschaft beim «Wer» und nicht beim «Why» beginnt. Kooperation braucht ein gemeinsames Entwickeln auf Basis der Grundhaltung «Ich bin ok. Du bist ok.» und allem, was das Herz der Partizipationsdynamik (Vertrauen, Haltung, Quelle und Resonanz) beinhaltet.

Vier Phasen · Ein Wendepunkt · Vier Qualitäten

Beim Entwickeln in Prozessen werden getrennt und verbunden:

Pionieraktivitäten – frühes Entwickeln
Koalitionsbildung – Abheben
Zivilisatorische Veränderung – Wahl: Skalieren oder Wachsen
Akzeptanz für Stabilisierung

Am Wendepunkt sind eine integrale Praxis und verkörpertes Haltungswissen für Akzeptanz bedeutend. Entwicklung integral erleben: integralesmanagement.ch

Mit fünf Aspekten für Nachhaltigkeit gemeinsam wirken

Wie Akteure, Kraftfelder, Seitenlinien und der Mittelkreis entweder zufällig oder kooperativ miteinander wirken, ist eine Kunst.

Akteure in Kraftfeldern
Kraftfelder – unsichtbare Kräfte
Seitenlinien wirken im Dualen bis Räume sich öffnen
Rolle & Kraft vom Mittelkreis
Integrales Raumhalten will gelernt sein

Mit diesen fünf Aspekten gemeinsam wirken, darf gelernt werden.

Gemeinsam wirken ist eine Kunst

Sie trennt und verbindet ...

... die Kontexte.
... Menschen mit sich und Orten.
... die Methoden bewusst.
... mit der Kraft der Iteration.
... sich mit der Absicht bewusst.
... mit und für Werte.

Alles mit dem Ziel, dass Menschen ihre Regionen selbstwirksam entwickeln, weil der Prozess und die Wahrnehmung nicht vermischt, sondern bewusst getrennt und im Moment verbunden werden.

Machende Regionalentwicklung

Formate für Pionier:innen, die ihr Segelboot finden

Kreisformat mit Führenden der Region
Open Spaces – z.B. Konferenz Integrales Management
Mentoringformate – z.B. Frieda & Idda für Frauen
Persönliches Coaching für Männer aus dem Toggenburg: rememberyourself.ch
Persönliches Coaching für Frauen aus dem Toggenburg: bigna-zehntner.ch

Vier Strukturformen

In Leadership Circles kann eine integrative-integrale Sicht auf Strukturen wachsen. Führung braucht Erfahrung in vier Strukturformen:

Zentralisiert
Dezentralisiert
Verteilt / verbunden
Selbstregulierend

Alle Strukturformen sind stets präsent. Die Frage ist, welche setze ich ein? Unterstützend wirken dabei die Quellenprinzipien und das Herz der Partizipationsdynamik (Vertrauen, Haltung, Quelle, Resonanz).

Fünf Teilaspekte

Der Kontext
Die Methodik
Der iterative Prozess
Die Absicht
Die Werte

... um selbstwirksame Akteure zu stärken. Nicht ihnen das Problem zu lösen. Fehler sind wie Helfer – nur anders buchstabiert.

Fünf Teilaspekte trennen und verbinden

Das Verstehen der Akteure
Das in-den-Prozess-Integrieren
Das gemeinsame Lernen
Gewahrsein wächst dadurch gemeinsam
Stets um das Entfalten und Entwickeln zu unterstützen

Die ewige Acht als Symbol für den doppelten Kreis oder die doppelte Verbindung aus einer partizipativeren Governance.

«Professionelle Nähe mit bewusster Distanz ermöglicht und sichert vielfältige Nähe. Unbewusste Distanz lässt den Humus für Vielfalt austrocknen.»

Machergeist – Grundprinzip

Verantwortlich für den Inhalt

Remo Rusca
SMART Identity GmbH
Postgasse 1
9620 Lichtensteig
Schweiz

E-Mail: remo@machergeist.com
Website: www.machergeist.com

Markenrecht

«Machergeist» ist ein eingetragenes Zeichen (Wort- und Bildmarke) der SMART Identity GmbH. Das Zeichen kann geteilt und kooperativ verwendet werden – es sind unterschiedliche Zusammenarbeitsformen realisierbar. Bei Interesse bitte direkt Kontakt aufnehmen.

Haftungsausschluss

Die Inhalte dieser Website wurden mit grösster Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Für externe Links zu fremden Websites übernehmen wir keine Haftung.

Datenschutzerklärung

Mit dieser Datenschutzerklärung informieren wir, welche Personendaten wir im Zusammenhang mit unseren Aktivitäten einschliesslich unserer Website bearbeiten. Wir unterliegen dem schweizerischen Datenschutzrecht sowie allenfalls anwendbarem ausländischem Datenschutzrecht (insbesondere DSGVO).

Verantwortliche Person

Remo Rusca · SMART Identity GmbH · Postgasse 1 · 9620 Lichtensteig
remo@machergeist.com

Wesentliche Punkte

Wir bearbeiten Personendaten im Einklang mit dem schweizerischen Datenschutzgesetz (DSG)
Kontaktdaten werden nur zur direkten Kommunikation und mit Einwilligung genutzt
Newsletter-Versand über Mailchimp mit Double-Opt-In-Verfahren
Website-Analyse mit Google Analytics (pseudonymisiert)
Keine Weitergabe an Dritte ohne Einwilligung
Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung deiner Daten

Die vollständige Datenschutzerklärung steht als PDF-Dokument zur Verfügung:

Vollständige Datenschutzerklärung (PDF) →

Bei Fragen zum Datenschutz: remo@machergeist.com